Passwortsicherheit für Unternehmen und Website-Betreiber

Passwortsicherheit für Unternehmen und Website-Betreiber

Passwortsicherheit für Unternehmen und Website-Betreiber

Immer wieder wird in den Medien von Netzwerkproblemen berichtet. Kleinere Unternehmen können davon genauso betroffen sein wie internationale Konzerne. Zu den häufigsten Gründen eines Netzwerkproblems gehören Hackerangriffe. Diese sind wiederum oftmals die Folge von einem schlechten Konzept für Passwortsicherheit.

Es gibt viele Gründe dafür, dass sich Kriminelle Zugang zu einem Unternehmen verschaffen wollen. Sie können Daten stehlen und weiterverkaufen. Oder aber Daten zurückhalten, bis Geld gezahlt wurde. Auch feindliche Angriffe eines Konkurrenzunternehmens sind nicht auszuschließen. Unternehmen und Website-Betreiber müssen sich dieser Gefahr stets bewusst sein und sich daher mit professionellen Lösungen für Passwortsicherheit auseinandersetzen.

Typische Sicherheitsprobleme bei Passwörtern

Zwei große Probleme stehen der Passwortsicherheit im Wege. Zum einen sind da Mitarbeiter, die nicht mit digitalen Arbeitsweisen groß geworden sind. Ihnen fehlt oft ein tiefergehendes Verständnis für IT-Sicherheit. Doch auch die Kehrseite ist nicht besser. Denn Menschen, die Technik schon seit Jahrzehnten erleben und nutzen, werden häufig nachlässig.

Logins werden zur Nebensache. Passwörter werden jahrelang nicht gewechselt. Der Klassiker ist das Abspeichern des Passworts auf dem Smartphone oder das Aufschreiben auf einen Zettel, der am Bildschirm hängt. Das macht es Hackern leicht. Hinzu kommt dann, dass IT-Abteilungen immer auf dem neuesten Stand sein müssen – was bei den wachsenden Anforderungen alles andere als leicht ist.

Lösungen für Passwortsicherheit

Wann immer es die Möglichkeit gibt, Sicherheit technisch zu garantieren, sollte sie auch ergriffen werden. Ein gutes Beispiel dafür sind Passwort Reset Lösungen. Durch sie können Mitarbeiter und Nutzer eines Netzwerks ihre Passwörter sicher und schnell zurücksetzen. Es wird also kein Gang zum IT-Beauftragten notwendig.

Auch ein Passwort Auditor ist eine gute Option. Dabei wird die Passwortsicherheit aller registrierten Konten überprüft. Die besten Anbieter gleichen dazu die Passwörter auch noch mit Datenbanken ab. So kann ermittelt werden, ob Hacks in der Vergangenheit auch die aktuelle Sicherheit des Kontos und somit Netzwerkes gefährden. Software-Lösungen und auch Beratung durch IT-Sicherheitsexperten sind gerade bei wachsenden Unternehmen dringend notwendig.

Menschliche Faktoren bedenken

Der Grund dafür, dass technische Lösungen empfohlen werden, ist recht einfach: Menschen machen Fehler. Manchmal aus Schludrigkeit. Es wird sich nicht richtig ausgeloggt. Oder das private Smartphone wird für die Arbeit verwendet und in öffentlichen WLAN-Netzwerken genutzt.

Nachlässigkeit heißt wiederum, dass Menschen es sich einfacher machen wollen. Für all ihre Konten verwenden sie daher die gleichen Passwörter – ob bei Instagram, dem Onlineshop im Ausland oder auf Arbeit. Indem zu einfache Passwörter wie „1234“ oder „Passwort“ vom System nicht zugelassen werden, kann ein wenig entgegengewirkt werden.

Die beste Option ist allerdings das Schulen der Mitarbeiter. Dies kann durch die eigene IT-Abteilung geschehen oder aber durch externe Dienstleister. Je mehr Wissen Menschen haben, desto weniger unterschätzen sie die Bedrohung. Schwieriger ist es für Betreiber von Netzwerken, die nicht nur Mitarbeitern offenstehen (z.B. Foren, Apps). Schulungen und ein waches Auge bringen hier nichts – in diesem Fall müssen sichere Passwörter durch technische Lösungen erzwungen werden.

Folgen bedenken

Leider leben noch immer viele Menschen nach der Devise, dass sie erst handeln, wenn schon etwas passiert ist. Solange sie keine direkten negativen Folgen sehen, glauben sie auch nicht, dass es sie jemals geben wird. Für Netzwerke bedeutet das: Bisher wurde es nicht gehackt, also warum sollte jetzt plötzlich etwas passieren?

Unternehmer, ihre Mitarbeiter und weitere Nutzer eines Netzwerks sollten daher unbedingt sensibilisiert werden. Dies geht unter anderem durch das Aufzeigen von Folgen. Werden Daten im großen Stil entwendet und landen im Internet, drohen Klagen. War das Netzwerk mangelhaft gesichert, muss das Unternehmen also auf jeden Fall haften. Außerdem sind unsichere Netzwerke oftmals von Ausfällen betroffen. Ist ein System nicht erreichbar, kann nicht gearbeitet werden – das verursacht Kosten und Image-Schäden. Ein weiterer Grund für mehr Bewusstsein für Passwortsicherheit: Die Verfolgung der Hacker durch die Behörden ist selten von Erfolg geprägt. Vorsicht ist also definitiv besser als Nachsicht.

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