VR Apps im Alltag nutzen

VR Apps im Alltag nutzen

VR Apps im Alltag nutzen

Virtuelle Realität war in Fachkreisen bereits vor 30 Jahren ein Begriff. Seit dem Aufkommen von High-End-Geräten im vergangenen Jahrzehnt ist das Interesse bei der Kundschaft jedoch deutlich gestiegen. Das gilt vornehmlich für den Bereich der mobilen Anwendungen, in den Unternehmen mit hochfunktionalen VR-Apps vordringen. Letztere verfügen nicht nur über großes ökonomisches Potenzial, sondern helfen den Menschen in unzähligen Alltagsbereichen.

Definition von virtueller Realität und Unterschied zur Augmented Reality

Virtuelle Realität bezeichnet die Immersion von Nutzern in einer von Computern erzeugten Welt. Mit dem heutigen Stand der Technik sind für das Erlebnis geeignete Vorrichtungen wie eine Spezialbrille unabdingbar. Anwendern gaukelt das Instrument eine täuschend echte Umgebung mit virtuellen Gegenständen und Landschaften vor. Die Technologie wird von von Branchenanalysten gelobt. Derzeit kommt sie beispielsweise für Design und Inneneinrichtung, Medizin, das Training von Polizisten und Militär sowie die Spiele- und Unterhaltungsindustrie zum Einsatz.

Augmented Reality steht demgegenüber für die Verschmelzung von virtueller und realer Welt. Verbraucher benötigen lediglich ein Smartphone oder einen Computer. Zwar kommen VR-Brillen ebenfalls zum Einsatz, sind aber keine technische Voraussetzung. Folgende Merkmale sind typisch für AR:

– Einblendung von Grafik- oder Textelementen auf einem Livebild
– Echtzeitanalyse des Bildes und Auswertung verfügbarer Daten
– geringere Immersion, da optisch in der Realität verhaftet

Wachsender Markt für VR Apps

Augmented Reality kommt vielfältig zum Einsatz. Etwa auf Websites von Möbelanbietern, die das ausgewählte Sofa in echter Größe in den Raum projizieren. Virtuelle Realität ist weniger verbreitet, wächst aber kontinuierlich. Langsam entfaltet sich dieser Trend auf dem Arbeitsmarkt. Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung wächst der Bedarf an Fachinformatikern und IT-Personal kontinuierlich. Schätzungen digitaler Verbände sprechen bereits von einer halben Million fehlenden Fachkräften in den nächsten Jahrzehnten. Insbesondere die Entwicklung von Bots, Lernsoftware, Benutzeroberflächen für den öffentlichen Raum und Apps stufen Experten als zukunftsrelevante Themen ein. Im Hinblick auf mobile Software richtet sich der Fokus außerdem stärker auf die Entwicklung von Apps mit virtueller Realität. Unterschiedlichste Markteilnehmer wie Versicherungen, Entwicklerstudios, Möbelhäuser oder Museen melden entsprechenden Bedarf für Apps an. Das eröffnet jungen Menschen neue Jobmöglichkeiten. Interessierte können eine Lehre zum Fachinformatiker an einer Akademie absolvieren, in der die Dozenten modernes Wissen über VR-Umgebungen vermitteln. Manche Standorte verbinden die staatlich reglementierte Ausbildung mit einem einjährigen Praktikum. Letzteres soll direkte Praxiserfahrung bei der Entwicklung und Betreuung von Software vermitteln. Etwa der Entwicklung einer App, die auf der Erfahrung virtueller Realität basiert und für oben genannte Zielgruppen entwickelt wird. Überhaupt dürften Themen wie VR und KI künftig vermehrt die Lehrinhalte von Informatikausbildungen durchdringen.

Beispielhafte Anwendungen im Alltag

Wie gestaltet sich der Alltag mit VR-Apps? Spiele und Freizeit dürften zu den am häufigsten nachgefragten Alltagsbereichen zählen. Ein bekanntes Anwendungsfeld sind immersive Videos auf Videoplattformen. Sie vermitteln einen Eindruck vom Fallschirmspringen oder ermöglichen die Teilnahme an einem Konzert. Ferner erschaffen einige Textilunternehmen virtuelle Stores für ihre Marken und entwickeln Apps. Sie erlauben Nutzern, Kleidungsstücke per Augmented Reality zu begutachten und anzuprobieren. Im Bereich der Kultur und Bildung gelten Museen als Pioniere. Virtuelle Rundgänge durch aktuelle Expositionen, Minispiele oder Stationen mit Videosequenzen kommen zunehmend zum Einsatz. Dort erleben die Besucher historische Szenerien per VR-Brille live mit. Die Häuser stellen entweder eigene Apps zur Verfügung oder kollaborieren mit Privatunternehmen. Schließlich nutzen Krankenkassen und medizinische Anbieter die Technologie. Patienten mit Angststörungen, Depressionen oder stressbedingten Erkrankungen tauchen in Unterwasserwelten oder einsame Inseln ab und erhoffen sich durch deren beruhigende Atmosphäre eine Besserung ihrer Beschwerden.

Fazit

Virtuelle Realität und ihr Einsatz in Apps erfährt in den nächsten Jahren zunehmend ökonomische und alltägliche Bedeutung. Diesen Trend schätzen Forscher einerseits als Chance für wirtschaftliches Wachstum ein, da IT-Unternehmen traditionell über eine hohe Finanzkraft verfügen. Andererseits betonen Psychologen und Sozialforscher die Bedeutung echter Kontakte und warnen vor Vereinsamung sowie der Zunahme psychischer Krankheitsbilder. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte. VR-Apps und Technologien vereinfachen unseren Alltag und bieten zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Zwischenmenschliche Kontakte, Kreativität und Co. dürften sie aber nie vollständig ersetzen.

Image by Susanne from Pixabay
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