Mitarbeiter unzufrieden: Mehr IT-Schulungen gewünscht

Mitarbeiter unzufrieden: Mehr IT-Schulungen gewünscht

Mitarbeiter unzufrieden: Mehr IT-Schulungen gewünscht

Die Corona-Pandemie verdeutlichte mal wieder die vielen Probleme bei der Digitalisierung in Deutschland. Doch an den Arbeitnehmern liegt es nicht: Für die meisten stehen Fortbildungen im Bereich IT ganz oben auf der Wunschliste.

 

Slack? Wie geht denn das?

Die Corona-Pandemie hat zahllose Unternehmen in Deutschland mehr oder weniger zur Digitalisierung gezwungen. Allerdings war der Auftakt entsprechend holprig. So fehlte es im Homeoffice an allen Ecken und Enden. Selbst wenn ein leistungsstarker Laptop und eine stabile schnelle Internetverbindung vorhanden waren, konnten Mitarbeiter oft keine sichere Verbindung per VPN zu den Firmenservern aufbauen. Mühsam gestaltete sich auch die Kommunikation über Videokonferenztools wie Zoom und Instant-Messaging-Dienste wie Slack. Viele Arbeitnehmer waren zum ersten Mal damit konfrontiert und taten sich mit der Anwendung schwer.

Dabei hätte es auch einfacher gehen können. Schon in den letzten Jahren kritisierten Mitarbeiter das mangelnde Angebot an Fortbildungen im Bereich IT. Bei einer Studie des Kameraherstellers Ricoh gaben sogar 67 % der befragten Mitarbeiter europaweit an, sie wünschen sich mehr Fortbildung im Bereich IT. 40 % und damit fast die Hälfte gab an, dass neu eingeführte Technologien aufgrund fehlender Kompetenzen nicht optimal funktionierten.

 

Live-Online-Schulungen für kurze Wege

Ein Problem für viele Unternehmen: Im hektischen Arbeitsalltag fehlt meist die Zeit, Mitarbeiter für ein- oder gar mehrtägige Schulungen und Seminare freizustellen. Allerdings geht es – nicht zuletzt dank Corona – heute auch anders. Spezialisierte Anbieter wie Medienreich haben Online-Schulungen entwickelt, bei denen die Teilnehmenden per Videostreaming live mit dem Dozenten verbunden sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich im Büro aufhalten oder im Homeoffice arbeiten. Der Aufwand und die Kosten der Anreise zum Schulungsort entfallen. Benötigt wird lediglich eine Software wie Zoom auf dem Rechner und ein Headset zur Kommunikation mit dem Dozenten und den anderen Teilnehmenden.

Das Kursangebot reflektiert den Wandel und die aktuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Neben Klassikern wie dem Microsoft Office Paket und der Design Software von Adobe sind vor allem Kollaborationstools wie Slack, Moodle, Jira und Microsoft Teams gefragt.

 

Das Homeoffice wird bleiben

Langes Zögern dürfte sich für Unternehmen nicht bezahlt machen. Experten sind überzeugt, dass es nach dem Ende der Pandemie zu einer Hybridisierung der Arbeitswelt kommen wird. Statt einer vollständigen Rückkehr zur Präsenzarbeit wird eine Mischung angestrebt: An einigen Tagen pro Tagen treffen sich die Mitarbeiter zum gegenseitigen Austausch und zu Meetings im Büro, an anderen Tagen arbeiten sie konzentriert für sich im Homeoffice. Der korrekte Umgang mit modernen Kollaborationstools sollte dann auf jeden Fall bekannt sein.

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