Moderne Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmen und kleine Betriebe

Moderne Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmen und kleine Betriebe

Moderne Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmen und kleine Betriebe

Der PC steht heute in jedem Büro, bei Solo-Selbständigen genauso wie in großen Unternehmen. Früher gaben sich Buchhalter mit Papier und Stift ab, heute wird die Buchhaltung am PC erledigt. Buchhaltungssoftware ist für Steuerberater wie auch Unternehmen, Selbständige und Freiberufler unverzichtbar.

Aber warum muss alles über Software laufen? Beispiel Freiberufler und Solo-Selbständige: Eine einfache EÜR, wie sie für Kleinunternehmer ausreicht, kann recht einfach mit einem Stift auf Papier erledigt werden. Wer Excel dafür nutzt, hat das Verfahren einfach von Papier auf den PC übertragen – mehr nicht. Die Software kann aber mehr. Die Software ist darauf ausgelegt, nicht nur Belege zu archivieren und Steuerunterlagen zu erstellen, sondern eben auch Rechnungen zu erstellen und Bilanzen zu verwalten. Zusatzfunktionen wie Online-Banking und Kalkulationsprogramme erleichtern das Rechnungswesen und das Controlling.

Und natürlich steht die Software nicht für sich alleine: Eine Software wird von Einzelunternehmern, Freiberuflern und kleinen Unternehmen genutzt, aber auch vom Steuerberater. Die Software übernimmt den Datenaustausch – praktischer geht es kaum. Nur welche Software kann was? Ein Vergleich der verschiedenen Softwarepakete zeigt: Nicht jede Software ist für jeden geeignet.

 

Das kann moderne Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmen und kleine Betriebe

Software erleichtert die Buchführung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, denn die Arbeitsprozesse werden vom Programm optimiert, sind damit effizienter. Zeitersparnis ist nur ein Punkt: Die Software vergisst nichts, sortiert Posten automatisch richtig ein und sorgt dafür, dass die Buchhaltung wirklich korrekt abgewickelt wird. Somit profitieren nicht nur Unternehmen davon, die von Bilanzen keine Ahnung haben – Buchhaltungssoftware wird insbesondere von Spezialisten auf diesem Gebiet bevorzugt.

KMUs und Kleinunternehmen sowie Selbständige und Freiberufler haben normalerweise keine eigene Buchhaltungsabteilung an der Hand. Die Buchhaltung läuft mehr oder weniger nebenher und muss zusätzlich zum Kerngeschäft erledigt werden. Das ist mühsam, zeitraubend und erfordert, dass sich die betroffenen Personen permanent fortbilden – vor allem Einzelunternehmer können das kaum leisten und überlassen Teile der Buchführung oft dem Steuerberater, der sich im Extremfall mit einem Schuhkarton voller Belege herumschlagen muss .

 

Was genau kann die Software aber nun eigentlich?

  • Angebote und Rechnungen
  • Lieferscheine
  • Gutschriften
  • Schriftstücke im individuellen Design
  • Versand von Dokumenten
  • Zusammenarbeit mit dem Steuerberater
  • CRM-System
  • Anbindung an das Online-Banking
  • Mahnungen
  • EÜR und Kassenbuch
  • Jahresabschluss
  • Verwaltung von Inventar

Das sind nur einige Vorgänge, die die Software übernimmt. Viele Softwarelösungen können per App auch unterwegs bedient oder mit Daten gefüttert werden, ermöglichen Steuereinschätzungen für das laufende Jahr und mehr. Wichtig zu wissen: Die Software kann als Desktop-Version oder als Cloud-Version funktionieren.

Die Version auf dem Desktop arbeitet offline. Sie kaufen das Programm einmal, installieren es lokal auf dem Rechner und erhalten Zugriff auf die Funktionen. Anders bei SaaS und cloudbasierer Software. In diesem Fall zahlen Sie eine Art Abonnement und nutzen die Funktionen über den Browser. Hier ist der Datenschutz ein wichtiges Stichwort. In Sachen Zusammenarbeit mit Finanzamt und Steuerberater ist die cloudbasierte Software richtig gut.

Für Freiberufler und Einzelunternehmen gibt es außerdem kostenlose Software: Diese Versionen decken nicht alle Funktionen ab, die die kostenpflichtige Vollversion bieten würde – aber meist reicht das vollkommen. Doppelte Buchführung können die kostenlosen Programme allerdings nicht.

 

Welche Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen?

Wer nicht zur doppelten Buchführung und Bilanzierung verpflichtet ist, sondern eine EÜR ermittelt, kann beispielsweise Lexoffice (cloudbasiert) gut nutzen. Die Software unterstützt die automatische Texterkennung auf Belegen sowie die Liquiditätsplanung. Lexoffice ist einfach zu bedienen. Auch Sevdesk ist eine Cloud-Lösung, die sich intuitiv bedienen lässt und für Kleinunternehmen in Frage kommt. Wer blianzierungspflichtig ist, kann auch Sage 50 nutzen. Der Funktionsumfang ist groß, und die Zusatzfunktionen können individuell angepasst werden.

 

Welche Buchhaltungssoftware ist die beste?

Welche Software für Sie und Ihr Unternehmen am besten geeignet ist, können wir nicht sagen. Denn nur Sie kennen Ihre Ansprüche an die Software, die Bedürfnisse Ihres Unternehmens. Vergleichen Sie die verschiedenen Softwareangebote. Professionelle Vergleiche online wie beispielsweise bei Focus oder Appvizer helfen Ihnen bei der Entscheidung.

 

Was kostet eine Buchhaltungssoftware?

Die meisten Programme sind heutzutage cloudbasiert und werden über einen monatlichen Abopreis bezahlt. Der fängt bei etwa 8 Euro an und geht bis zu 50 Euro. Abhängig davon, für welchen Zeitraum Sie das Programm abonnieren, verändert sich der Preis: Längere Abos generieren einen günstigeren monatlichen Preis, kurzfristige Abos sind kostenintensiver je Monat.

 

Welche Buchhaltungsprogramme gibt es?

Einige Programme wie SevDesk und Lexoffice wurden bereits kurz vorgestellt, andere sind Revisoren, Buchhaltungs Butler,Weclapp und Billomat. Auch Datev und Debitor richten sich an KMU, Fastbill und Mein Büro WISO ebenfalls. Ein Online Vergleich der Funktionen zeigt, welche Software für wen geeignet ist.

 

Welche Buchhaltung für Einzelunternehmen?

Einzelunternehmer sind häufig Kleinunternehmer und benötigen nicht den vollen Umfang an Buchhaltungssoftware. Die Buchhaltung ist für diese kleinen Betriebe bewusst vereinfacht worden. Dementsprechend ist eine kostenfreie oder vereinfachte Version der Software meist ausreichend.

 

Kann man Buchhaltung selbst lernen?

Das kann man in der Tat lernen. Neben Kursen an Volkshochschulen und anderen Bildungseinrichtungen bieten auch verschiedene Webseiten Hilfe an.

 

Fazit: Buchhaltung muss nicht schwer sein!

Die meisten Menschen haben einen gesunden Respekt vor Zahlen – und das ist auch in Ordnung. Aber zur Angst darf dieser Respekt nicht werden. Buchhaltung ist mit Hilfe der passenden Software ganz einfach und vor allem eine rechtssichere Angelegenheit. Dafür garantieren die verschiedenen Siegel und Zertifikate, mit denen gute Software ausgezeichnet ist – und auf die Sie selbstverständlich bei Ihrer Entscheidung achten sollten.

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