Warum eine App? Die zunehmende Bedeutung von (Shopping)-Apps

Warum eine App? Die zunehmende Bedeutung von (Shopping)-Apps

Warum eine App? Die zunehmende Bedeutung von (Shopping)-Apps

Immer häufiger Fragen sich Unternehmen, ob eine App sinnvoll ist. Meistens besteht immerhin eine Website mit einem Responsive Webdesign, weshalb mit einem Smartphone problemlos hierauf navigiert werden kann. 

Das Smartphone selbst ist heutzutage kaum wegzudenken, selbst für einen kurzen Einkauf wird das Smartphone mitgenommen – Menschen wollen nichts verpassen. Die Branche boomt mehr denn je und der App-Markt erwirtschaftet unvorstellbare Summen pro Jahr.

Für Unternehmen ergibt sich nun eine neue Chance, denn neben der Suchmaschinenoptimierung, Social Media und möglicherweise auch Newsletter gibt es nun eine neue Möglichkeit der Sichtbarkeit.   

Kundenbindung via App

Es ist kein Geheimnis, dass immer mehr Menschen online kaufen, allerdings fällt die Wahl meistens auf einen Branchenprimus, denn kleine Unternehmen verkennen häufig neue Chancen oder setzen dies nur halbherzig um. 

Eine App kann eine neue Form der Kundenbindung sein, vor allem wenn der Nutzer damit beginnt, die Preise aus dem Einzelhandel in der Shopping-App des Unternehmens zu vergleichen. Diese Option sollte dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden, und zwar so einfach wie nur möglich – beispielsweise mit einem Barcode-Scanner, so die Experten von appyourself.net

Weiterhin ergibt sich dadurch auch eine neue Form der Kundenbindung, denn die Kommunikation (via Push-Benachrichtigungen) wäre ab sofort möglich, wodurch auf einen Rabatt hingewiesen werden kann oder auf eine neue Aktion beziehungsweise neuer (für den Kunden interessante) Ware.

In-App-Transaktionen nehmen zu

Verantwortlich für den hohen Umsatz aus dem App-Markt sind jedoch nicht die Preise pro App, sondern die In-App-Transaktionen. Laut Criteo Research finden 65 Prozent aller Transaktionen mobil statt (entweder im mobilen Browser oder in einer App), dies zeigt das Potenzial für Firmen.

Das Wachstum bei In-App-Transaktionen stieg im 2. Quartal 2018 (im Vergleich zum Vorjahresquartal) um 30 Prozent an. Das Wachstumstempo hat sich in den darauffolgenden Jahren vergrößert. Zu beobachten ist dies nicht nur in Amerika und Asien, sondern auch in Europa. 

Neukundengewinnung

Ein Kunde sucht (egal in welcher Altersgruppe) heute mit dem Smartphone nach Dienstleistungen, Produkten oder Unternehmen in der Umgebung. Die Firmenhomepage ist meistens nicht für komplexe Anwendungen ausgelegt, schlechte Ladezeiten oder eine suboptimale Darstellung findet sich häufig ebenso.

Die Konsequenz daraus ist, dass der Kunde zur Konkurrenz abwandert, dies wird erkenntlich, wenn die Absprungrate in der mobilen Version drastisch ansteigt. Eine App wiederum kann die Fehler ausmerzen und gar für eine Neukundengewinnung sorgen, denn eine App ist unter Umständen sichtbarer als die Website.

Zusätzlich kann eine nahtlose Verknüpfung zwischen Website und App stattfinden, wenn der Nutzer mit der App auf ein Produkt klickt, würde er direkt auf die App umgeleitet werden. Je nachdem wie dies geschieht, wäre das auch ein Vorteil in der Nutzerfreundlichkeit.

Insbesondere für Shopping-Apps ist dies ein wesentlicher Vorteil, denn es zeigt sich, dass die Nutzer nach Kleidung oder Produkten eher in einer App suchen anstatt auf einer optimierten Website.

Apps sorgen für zusätzliche Aufmerksamkeit

Die angesprochene Sichtbarkeit zeigt sich durch neue Untersuchungen wie zum Beispiel von App Annie. Ein Nutzer verbringt 7 Prozent mehr Zeit in der App als im Browser und somit ist klar, dass ein Unternehmen mit App wesentlich mehr für einen loyalen Kundenstamm beiträgt als ohne. 

Wie viele Menschen in Deutschland können auf Apps zugreifen?

Die Anzahl an Personen, welche auf Apps zurückgreifen können, ist hierzulande deutlich gestiegen. Im Jahr 2011 waren es bereits Hochrechnungen zufolge 53,54 Millionen Menschen. Heute liegt die Zahl bereits bei über 60,7 Millionen Menschen, wobei die Anzahl laut einer Prognose von Statista auf 68,6 Millionen im Jahr 2023 steigen wird.

Im Jahr 2020 hatte in der Altersgruppe 14- bis 19-Jahren bereits 97,3 Prozent ein Smartphone, in der Altersgruppe 20- bis 29-Jahren sind es bereits 98,1 Prozent. Bei den 30- bis 39-Jährigen ist der Anteil auf 97,8 Prozent gestiegen.

Kurzum: In Deutschland hat fast jeder ein Smartphone – auch von der eigenen Zielgruppe. Eine App könnte daher ein Wachstumsturbo sein für das eigene Unternehmen.