Corona Apps : Wie Corona WarnApps und Corona Datenspende Apps funktionieren und helfen

Corona Apps: Wie Corona WarnApps und Corona Datenspende Apps funktionieren und helfen

Corona Apps: Wie Corona WarnApps und Corona Datenspende Apps funktionieren und helfen

Seit Dezember breitet sich das Corona-Virus ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan um die ganze Welt aus. Wissenschaftler und Politiker auf der ganzen Welt arbeiten daran, diese Seuche einzudämmen. Einen starken Anstieg von Infizierten erlebte zunächst auch Südkorea. Dort konnte die exponentielle Verbreitung des Virus gestoppt werden. Die Behörden nutzten dabei Apps, um die Ausbreitungswege der Krankheit nachzuvollziehen. Auch in Europa arbeiten Programmierer und Wissenschaftler an einer Corona Apps. Schon im Einsatz ist die Corona Datenspende App vom Robert-Koch-Institut (RKI). Nach Ostern soll eine Corona-Warn-App einsatzbereit sein.

 

Mit Corona Datenspende Apps den Ausbreitungsweg nachvollziehen

Aktuell verfügbar ist die Corona-App, mit deren Hilfe das Robert-Koch-Institut die Ausbreitung des Virus studieren will. Die Nutzung ist freiwillig. Die Corona App installieren Sie auf Ihrem Handy.

Notwendig ist außerdem ein Fitnessarmband. Diese Geräte nutzen immer mehr Sportler, um ihre Aktivitäten zu messen und zu optimieren. Anders als die Corona-Warn-App dient diese App nicht dazu, andere Menschen zu informieren, sondern der Nutzer soll lediglich die Daten an das RKI übermitteln. Die Verarbeitung der Daten erfolgt anonym.

Sie müssen Angaben zum Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht machen. Die App speichert Daten zum Puls, Blutdruck, Temperatur, Schritte und Ruhezeiten. Bei einer Covid-19-Erkrankung verändern sich diese Werte. Die Auswertung der Corona-Datenspende-App liefert wertvolle Hinweise über die Ausbreitung der Krankheit.

 

Die Corona-Warn-App dient der Eindämmung der Krankheit

Schon bald nach Ostern soll eine App namens Pepp-PT zur Verfügung stehen. Der Namen leitet sich von Pan European Privacy Protecting Proximity Tracing ab. Die Entwickler haben darauf geachtet, dass die Corona-App mit den Datenschutzrichtlinien übereinstimmen. Die Daten des Nutzers werden nur anonymisiert gespeichert und lassen keine Rückschlüsse auf eventuell infizierte Personen zu. Das unterscheidet die App von der Corona-Warn-App, die in Südkorea genutzt wurde.

Während die Corona Datenspende App nur der wissenschaftlichen Information dient, werden jetzt konkret Nutzer nach einem Kontakt mit einer infizierten Person gewarnt.
Diese App funktioniert folgendermaßen: Zunächst muss sich der Nutzer die App auf seinem Smartphone installieren.

Ab der Installation zeichnet das Handy lokal auf dem Smartphone des Nutzers auf, welche andere Handys in der Nähe waren, die ebenfalls die App installiert haben. Diese müssen sich für mindestens 15 Minuten weniger als zwei Meter entfernt befunden haben. Wichtig ist, dass Bluetooth eingeschaltet ist, denn auf diesem Weg erfolgt der Datenaustausch.

Auf Ihrem Handy entsteht also eine Liste sämtlicher Kontaktpersonen. Nun geht einer von diesen zum Arzt und lässt sich auf Corona testen. Ist der Test positiv, kann der Patient die Freigabe seiner Daten über die Corona App erlauben. Jetzt werden alle Kontakte über die Corona-Warn-App informiert, dass sie mit einem Menschen in Kontakt waren, der an Corona infiziert ist. Diese können sich jetzt beim Gesundheitsamt ebenfalls testen lassen.

 

Möglichkeiten und Grenzen von Corona Apps

Die Corona Datenspende App haben mittlerweile etwa 30 000 Menschen installiert. Das sind noch nicht sehr viele, allerdings hat auch nicht jeder Smartphone Nutzer ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch. Laut RKI reicht das jedoch aus, um verlässliche Aussagen zu bekommen.

Um die Corona-Warn-App zum Erfolg zu führen, müssen weit mehr Nutzer diese installieren. Laut der Wissenschaftler sollte es ein Großteil der Smartphone Nutzer installieren. Da die Installation freiwillig ist, stellt sich die Frage, wie viele wirklich dazu bereit sein werden. Problematisch ist, dass viele ältere Menschen entweder kein Smartphone haben oder diese nicht immer mit sich führen.

Für diese Personengruppe soll es spezielle Armbänder geben, welche die gleiche Funktion erfüllen. Ein weiterer Vorteil der Corona-Warn-App ist, dass sie europaweit funktionieren soll. Somit könnten die Grenzen zumindest innerhalb Europas bald wieder geöffnet werden.