Das Wohnzimmer zum Heimkino umbauen

Das Wohnzimmer zum Heimkino umbauen
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Das Wohnzimmer zum Heimkino umbauen

Erst in einem Heimkino werden Filme, Serien und Videospiele zu einem echten Highlight. Aus diesem Grund träumt so mancher Bewohner davon, einen eigenen Kinoraum einzurichten. Wer über wenige Räume verfügt, kann alternativ auch das Wohnzimmer zum Heimkino umbauen und sich somit ein Paradies schaffen.

Dieser Beitrag erklärt in einzelnen Schritten, was es bei dem Umbau zu einem Heimkino zu beachten gibt. So ist unter anderem wichtig, die geeigneten Geräte wie beispielsweise Blu-Ray-Player oder Mediaplayer zu wählen. Hierfür ist unter anderem auf dem bekannten Portal Multimedia.de ein sehr ausführlicher Testbericht zu Mediaplayern aufgeführt, um das passende Gerät zu finden.

 

Was ist für das Heimkino besser: Fernseher oder Beamer?

Auch wenn Flachbildfernseher heutzutage Größen von bis zu 90 Zoll erreichen, kommen sie nicht an Beamer und entsprechende Leinwände heran. Echt Heimkino-Experten setzen voll und ganz auf Beamer, was allerdings auch eine Frage des Platzes ist. Wer allerdings über genügend Platz verfügt, sollte definitiv Projektoren wählen. Denn hiermit erhalten Zuschauer den Eindruck, als wären sie live im Geschehen dabei.

Mittlerweile bietet der Markt moderne Modelle mit LED, oder alternativ Beamer-Modelle mit einer integrierten Quecksilber-Dampflampe. Diese können ein ganzes Stück heller werden als LED-Beamer, was besonders für vollständig abgedunkelte Räume geeignet ist.

 

Der passende Leinwandtyp

Die Leinwand ist in der Regel zwischen 3 und 4 m² groß, drum herum verläuft ein schwarzer Rahmen. Wie bereits betrachtet, sind derart große Flächen bei Filmen ein echtes Highlight. Wird die Leinwand allerdings gerade nicht verwendet, kann sie im Wohnzimmer durchaus stören.

Aus diesem Grund ist empfehlenswert, die Leinwand bei Nichtnutzung einfahren zu können. Hierfür sind spezielle motorbetriebene Leinwände erhältlich, welche auf Knopfdruck ein- oder ausfahren. Vollständig eingefahren ist lediglich ein Rollkasten an der Decke zu sehen, welche bei weitem nicht so stark stört.

Die Kästen der Leinwände sind darüber hinaus in verschiedenen Formen, Farben und Größen erhältlich. Heimkino-Anwender finden also das passende Modell für ihren Einrichtungsstil.

 

Der richtige Beamer

Mittlerweile sind Beamer speziell für Wohnräume konzipiert, sodass sie dort wenig stören. Dabei kommt ein großes Zoom zum Einsatz, um auch aus größerer Entfernung tolle Bilder zu ermöglichen. Des Weiteren laufen die Lüfter heutzutage angenehm ruhig, was den Komfort zusätzlich steigert.

Wahlweise besteht die Möglichkeit, einen Beamer klassisch an der Decke zu montieren, oder ihn beispielsweise alternativ neben dem Sofa aufzustellen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das jeweilige Gerät diese Funktion unterstützt. Wer die Möglichkeit hat, kann den Beamer in diesem Falle auch in einem Schrank verstecken und diesen bei Nichtnutzung schließen.

Moderne Beamer verfügen über unterschiedliche Modi und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Somit lassen sich Helligkeit, Schwarzwert und Co. der Umgebung anpassen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

 

Bildgröße und Projektionsabstand

Bei der Suche nach Beamer und Leinwand spielen auch die Größe und der Projektionsabstand eine wichtige Rolle. Um Filme, Serien oder Videospiele angenehm groß anzuzeigen, sollte die Bildbreite zwischen 2 und 4 Meter betragen. Gleichzeitig ist herauszufinden, ob der Beamer aus der Entfernung ein derart großes Bild erzeugen kann.

Um die Bildbreite zu vergrößern, bieten einige Beamer auch einen Zoom im Objektiv an. Ist die Mindestdistanz dennoch nicht erreicht, sind zudem sogenannte Kurzdistanzbeamer erhältlich. Andernfalls müssen Zuschauer Abstriche machen und ein kleineres Bild in Kauf nehmen.

 

Video- und Quellgeräte

In Beamern ist kein TV-Tuner vorhanden, weshalb die Verbindung mit Video- und Quellgeräten erforderlich ist. Dazu zählen Mediaplayer, DVD-Player oder ein Computer. Natürlich lassen sich auch Spielekonsolen mit dem Beamer verbunden, um entsprechend Games zu zocken oder Blu-Rays zu wiedergeben.

Die Verbindung erfolgt dabei in der Regel über ein HDMI Kabel, wobei auch drahtlose Lösungen möglich sind. Darüber hinaus punkten Geräte, die über WLAN verfügen. Somit entfällt das Verlegen von einem LAN-Kabel, um smarte Mediainhalte wie YouTube, Netflix und Co. zu verwenden, die in der heutigen Zeit immer beliebter werden.

 

Soundanlage für erstklassigen Klang

Auch wenn in Beamern häufig Lautsprecher integriert sind, ist die Klangqualität eher dürftig. Aus diesem Grund ist das Aufstellen von einer Hi-Fi-Soundanlage mit Dolby Surround empfehlenswert.

Das Schöne an den heutigen Heimkino-Anlagen ist dabei, dass Verstärker und Lautsprecher kompakt ausfallen. Dadurch stören sie auch in kleineren Wohnzimmern keinesfalls und liefern dennoch einen tollen Klang.

Tipp: Wer tiefe und kräftige Bässe wünscht, wählt eine Soundanlage mit externem Subwoofer. Dieser verfügt darüber hinaus über einen eigenen Stromstecker, um ausreichend Bass zu erzeugen.

 

Angenehme Beleuchtung und bequeme Sitzmöbel

Zu guter Letzt spielen auch die Beleuchtung und bequeme Sitzmöbel eine entscheidende Rolle. Denn wer möchte seinen Lieblingsfilm schon auf einem unbequemen Sofa oder Sessel schauen? Vielleicht werden ja gerade sogar alte Kinosessel versteigert?

Eine dezente Hintergrundbeleuchtung kann zudem ebenfalls nicht schaden, wobei die Geschmäcker in diesem Punkt unterschiedlich sind. Während einige Filmfreunde von vollständig abgedunkelte Umgebung wünschen, legen andere auf ein wenig Licht wert.

Passende LED-Lampen oder -Lichtbänder bieten hierbei die passende Lösung und sind am besten in der Helligkeit verstellbar. Die Anpassung erfolgt dabei über eine Funkfernbedienung, welche im Lieferumfang enthalten ist. Hierüber lassen sich auf Wunsch sogar verschiedene Farbtöne einstellen, um genau die richtige Farbe zu erwischen.

 

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