Homeschooling – Nachhilfeunterricht am Computer

Homeschooling - ein einfaches und doch geniales Konzept
Foto Quelle: Annie Spratt, 26.02.2021 https://unsplash.com/photos/4-4WPFLVhAY 

Homeschooling – Nachhilfeunterricht am Computer

Die Coronapandemie hat und stark getroffen. Das soziale und wirtschaftliche Leben steht still und vor allem Kinder leiden unter den Auswirkungen des hochansteckenden Virus. Nicht nur müssen sie auf Treffen mit Freunden verzichten, sondern auch der Schulunterricht ist stark eingeschränkt. Infolgedessen ist das Homeschooling im Moment sehr angesagt, um die starken Defizite der Schüler auszugleichen. Der folgende Artikel gibt einen tiefen Einblick

 

Was ist Online-Nachhilfe?

Die Online-Nachhilfe ist ein Dienstleistungsangebot. Auf virtuellen Plattformen können Schüler mit Lehrkräfte – auch Tutoren genannt – Kontakt aufnehmen. Diese qualifizieren sich durch besondere Kompetenzen, Ausbildungen oder Berufswege für diesen Job. Die Stunden können in Gruppen oder individuellem Einzelunterricht stattfinden. Weiterhin werden die Unterrichtseinheiten flexibel gebucht und mit der Hilfe von Kommunikationstools wie Microsoft Teams, Skype, Zoom und Co. abgehalten.

Darüber hinaus bieten Online-Nachhilfeinstitute allerdings auch Lernmaterialien an. Auf den Internetseiten können somit Lernvideos gefunden werden und die Schüler können ihre Fähigkeiten anhand von Arbeitsblättern und Lernspielen überprüfen.

 

Was sind die Vorteile von Online-Nachhilfe gegenüber klassischer Nachhilfe?

Online-Nachhilfe liegt sehr im Trend, da es über unschlagbare Argumente verfügt. So ist zum Beispiel ein orts- und zeitunabhängiges Lernen möglich. Lektionen können mithilfe der Online-Nachhilfeinstitute im Zug, auf dem Weg zur Schule oder in den eigenen vier Wänden abgerufen werden. Darüber hinaus profitieren sowohl die Lehrkräfte als auch die Schüler von der Zeitersparnis. Denn der Weg zur Nachhilfestunde entfällt komplett, da die Online Nachhilfe über das Internet abgehalten wird.

Weiterhin kann bei dieser Art der Nachhilfe speziell auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden eingegangen werden. Die Programme ermöglichen es nämlich, Bilder, Videos und Dokumente in den Unterricht einzubinden. Dadurch können alle Lerntypen angesprochen werden. Weiterhin ist es den Schülern durch das große Angebot an Materialien, die auf den Apps oder Webseiten zur Verfügung stehen, möglich, in ihrem eigenen Tempo zu lernen.

Letztendlich etabliert sich auch das Thema Medienkompetenz immer mehr zu einer Kernfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Durch die Online-Nachhilfe werden diese Kompetenzen mehr gefördert. Zudem zeigen Studien auch, dass Schüler mehr Motivation und Begeisterung mit modernen Lernmitteln besitzen.

 

Viele Angebote, große Unterschiede

Vor rund zehn Jahren gab es noch kaum Angebote im Bereich Online-Nachhilfe. Mittlerweile haben sich jedoch eine große Anzahl an Unternehmen auf die Branche spezialisiert. So gibt es eine Reihe von Anbietern wie Lernigo. Sie bringen Lehrkräfte mit Lernenden in Verbindung und versorgen die Kunden auch mit weiteren Lernangeboten. Diese Art von Plattformen unterscheiden nicht zwischen den einzelnen Bundesländern und bieten viel mehr Themengebiete als auf den Lehrplan abgestimmte Aufgaben an. Duden und Westermann haben sich hingegen darauf spezialisiert, Dienstleistungen anzubieten, die auf die aktuellen Lehrpläne abgestimmt sind.

 

Für wen ist Online-Nachhilfe geeignet?

Bei der Online-Nachhilfe gibt es keine Einschränkungen. Lerntypen, die sich die Inhalte am liebsten selbst erschließen, können sich durch das breite Angebot der Plattformen klicken. Durch Erklärvideos, Präsentationen und Einführungen kann der Stoff erschlossen werden. Anschließend kann eine Vielzahl von Übungen und Test absolviert werden, um das Wissen auf die Probe zu stellen.

Wer nicht so diszipliniert ist, kann auf die Lehrkräfte der Plattformen zurückgreifen. Sie unterstützen die Lerner in virtuellen Sitzungen und können komplizierte Themengebiete verständlich machen.

Die Online-Nachhilfe ist jedoch nicht nur auf Kinder und Jugendliche beschränkt. Studenten können sich im Kampf mit dem Unistoff auch Unterstützung holen und sogar Erwachsenenbildung wird auf vielen Portalen angeboten.

 

Welche technischen Voraussetzungen benötige ich?

Um auf das große Lernangebot der Online-Nachhilfe zurückzugreifen, ist nicht viel nötig. Die Lerner brauchen ein internetfähiges Endgerät wie zum Beispiel Computer, Laptop, Tablett oder Smartphone. Mikrofon und Kamera machen den Unterricht angenehmer, sind aber nicht unbedingt nötig. Vor allem dann nicht, wenn auf das Face-to-Face-Lernen verzichtet wird.

 

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