Fotografie von Gegenständen

Einstieg in die Produktfotografie

Fotografie von Gegenständen

Die meisten Fotos machen wir sicherlich im Urlaub. Landschaften, sehenswerte Gebäude und Menschen gehören zu den am meisten fotografierten Motiven auf Reisen, aber auch zuhause in Deutschland. Heutzutage ist das Smartphone immer dabei, also brauchen Sie nicht einmal eine Kamera mitzuschleppen und verpassen dennoch keinen Schnappschuss.

Spätestens, wenn Sie aber etwas anspruchsvoller fotografieren möchten, oder vielleicht einmal statt eines Urlaubsbildes oder dem Familienschnappschuss ein anderes Motiv ablichten wollen, dann sollten Sie über den Kauf einer richtigen Kamera nachdenken. Besonders bei Gegenständen kommen Smartphones schnell an ihre Grenzen, es lohnt sich die Anschaffung einer echten Kamera. Vielleicht haben Sie auch schon immer davon geträumt, einmal beeindruckende Fotos in der Technik der 360 Grad Fotografie zu machen. Sie werden überrascht sein, was für tolle Effekte Sie bereits mit einfachem Zubehör erreichen können.

 

360º Grad Fotografie – was ist das?

Normalerweise nehmen Sie Fotos aus einem bestimmten Winkel auf. Einmal bei der Aufnahme festgelegt, können Sie ihn hinterher beim fertigen Foto nicht mehr ändern. Sie können also nicht die schöne Kirche noch von der Seite oder gar von hinten anschauen. Sie bannen das Motiv bei feststehender Kamera auf den Film, oder besser gesagt: auf den Chip, und dort bleibt es gespeichert. Wenn Sie sich nicht noch die Mühe machen, einmal ganz um die Kirche zu gehen, und von jeder Seite weitere Bilder aufzunehmen, dann bleibt Ihre einmalige Wahl des Standpunktes für alle Zeiten die einzige Sicht auf das Motiv.

Anders in der 360 Grad Fotografie. Hier bewegt sich entweder das Objekt, oder der Fotograf mit der Kamera. Dies hängt immer vom jeweiligen Motiv und ganz wesentlich auch von der Objektgröße und dem Bildwinkel ab. Auch wenn es riesige Drehtelleranlagen sogar für Autos gibt, wird es doch in den meisten Fällen ein kleiner Gegenstand sein, der auf einem Drehteller rundum zum Beispiel für die Werbung abgelichtet wird. Man spricht in diesem Fall von der Produktfotografie. Hinterher werden alle Fotos in einer Software zusammengerechnet und ergeben schließlich ein räumliches Bild, das der Betrachter dann auf seinem Monitor aus allen Blickwinkeln anschauen kann.

 

Einstieg in die Produktfotografie

Falls Sie Lust haben, selbst professionell aussehende Produktfotos für Ihre privaten Verkäufe zu erstellen, sollten Sie an den Kauf einer Spiegelreflexkamera denken. Diese bietet Ihnen alle Möglichkeiten, um gute Bilder zu machen. Die hohe Auflösung und die Wechselobjektive werden Sie begeistern.

Einen Drehteller können Sie mit relativ einfachen Mitteln und wenig Geld selbst bauen, dazu gibt es einige Anleitungen im Internet. Nun fehlt nur noch die richtige, professionelle Ausleuchtung, und es kann losgehen. Für den Anfang kommen Sie auch mit einer Lampe mit einer Kaltlicht-LED und einer weißen Pappe als Hintergrund aus, allerdings erreichen Sie mit 2 Leuchten bereits wesentlich bessere Resultate. Ideal sind zwei transparente Mattglasscheiben oder Transparentpapier zur Vermeidung starker Schatten. Nun müssen Sie nur noch die Kamera auf einem Stativ befestigen und eine Serie von Fotos machen, während sich der Gegenstand dreht. Experimentieren Sie mit verschiedenen Blenden und Drehgeschwindigkeiten, bis Sie das beste Resultat bekommen. Danach erfolgt die Fotomontage mit einer passenden Software.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, fragen Sie sich bestimmt, wie die aufwendigen 360 Grad Fotos in Autowerbungen, in der Mode oder bei großen technischen Maschinen gemacht werden. Hier ist oft sehr viel mehr Technik erforderlich als nur eine Kamera. Aufwendige Produktionen werden mit extrem teuren Spezialkameras realisiert, bei bewegten Objekten sogar mit Dutzenden von Kameras gleichzeitig. Über solch kostspielige Technik verfügen nur sehr wenige Spezialstudios.

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