Die Digitalisierung des stationären Einzelhandels

Die Digitalisierung des stationären Einzelhandels
Die Tendenz zum Online-Shopping hat sich durch Corona noch einmal verstärkt. Doch was bedeutet das für die Läden der Innenstädte? Und wie ist der stationäre Einzelhandel in den letzten Jahren dagestanden?

Die Digitalisierung des stationären Einzelhandels

Die meisten Menschen haben nicht damit gerechnet, dass die Situation der Pandemie über einen so langen Zeitraum anhalten würde. Die Konsequenz daraus sind nachhaltige Veränderungen im Handel, die auch nach Ende der Pandemie nicht mehr vollständig rückgängig zu machen sind. Wir fassen zusammen, wie sich Corona auf das Bild der Innenstädte auswirkt und was Einzelhändler tun müssen, um ihr Geschäft auch in Zukunft erfolgreich führen zu können.

 

Weihnachts-Shopping-Bummel und Black Friday in der Innenstadt?

Die Weihnachtseinkäufe verlegen die Konsumenten lieber ins Internet. Das liegt aber nicht daran, dass die Läden vor Ort geschlossen wären wie etwa im Frühjahr. Doch die Situation der Pandemie bewegt viele Menschen zur Vorsicht. Selbst der Black Friday, der schließlich nicht nur im Internet stattfindet, sondern auch im stationären Einzelhandel, führt nicht dazu, dass die Konsumenten vermehrt in die Innenstädte gehen, um einzukaufen: Auch hier wird der Digitalisierung im Bereich Shopping der Vorzug gegeben.

 

Was sind die Konsequenzen dieser Tendenz?

Auch wenn Geschäfte geöffnet sind, bedeutet das nicht, dass sie die Pandemie wirtschaftliche überleben werden. Denn wenn die Kundschaft fehlt, können irgendwann die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden. Zahlreiche Geschäfte werden deshalb verschwinden – der Pressesprecher des Handelsverbands Deutschland spricht gar von bis zu 50.000. Eine solche Situation könnte dazu führen, dass Innenstädte veröden, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden.

In der Zeit nach der Pandemie kann es in vielen Städten nicht auf einen Schlag wieder so werden wie zuvor. Auch ändern sich die Gewohnheiten von Menschen: Hat man die Vorzüge mancher Online-Shops erst erkannt, werden diese zur unschlagbaren Konkurrenz für den Einzelhandel – und die Digitalisierung schreitet weiter voran.

 

Was sind die Defizite der letzten Jahre in puncto Digitalisierung und Einzelhandel?

Die Studie „Der deutsche Einzelhandel 2017“ von ibi research der Uni Regensburg hat gezeigt, dass der Einzelhandel noch einiges nachholen muss. Das Thema Digitalisierung spielte zwar eine große Rolle, ihm wurde jedoch noch nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet.

Dies ist auch nicht erstaunlich, lag in der Zeit, auf die sich die Studie bezieht, schließlich noch nicht in dem Ausmaß wie aktuell eine Notwendigkeit zur Digitalisierung vor. Letztere bedeutet jedoch nicht nur etwa, einen eigenen Online-Shop zu besitzen und etwas Social Meda Marketing zu betreiben: Auch der richtige Umgang mit erfolgreichen Marktplätzen wie Amazon und eBay spielt eine große Rolle.

 

Was können Einzelhändler tun?

Es bleibt zu hoffen, dass finanzielle Zuschüsse für die erforderliche Digitalisierung nicht ausbleiben und in ausreichender Höhe angesiedelt werden. Doch auch wenn ein Online Shop bereits besteht, ist es alles andere als leicht, sich Big Playern wie Amazon gegenüber durchzusetzen und wettbewerbsfähige Preise bieten zu können.

Wer jedoch erkannt hat, dass bei erfolgreicher Führung eines Online-Shops viele unliebsame Arbeiten wegfallen, wird nach Ende der Pandemie nicht wieder alles rückgängig machen. Die Konsequenz: Dauerhaft erhöhte Auftragslage für Versanddienstleister und mehr Jobs in den Bereichen SEO und Content Marketing. Der Bedarf der Menschen bleibt gleich, nur wird er bei der Tendenz der Digitalisierung anders gedeckt.

 

Wie gelingt der Einstieg in das Online-Business?

Freilich kann man auch mit günstigen Mitteln oder autodidaktischem Ehrgeiz einen Online-Shop auf die Beine stellen. Doch wird ein solches Vorhaben in zahlreichen Fällen mit Komplikationen verbunden sein. Im Prinzip gilt: „Schuster bleib‘ bei deinen Leisten“ – wer also keine drastische berufliche Veränderung plant, sollte sich eine Firmenhomepage erstellen lassen.

Etwa Webdesign in Speyer zeigt, dass ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Bereich durchaus machbar ist. Zusätzlich dazu ist SEO ein wichtiges Thema, das einem Experten überlassen werden sollte.

 

Fazit: Der Einzelhandel muss umdenken und sich Online-Experten anvertrauen

Die Gewohnheiten der Menschen verändern sich durch die Pandemie. Und auch Konsumenten, die zuvor dem Bummeln in Läden der Innenstädte den Vorzug gegeben haben, kommen „auf den Geschmack“: Sie erkennen, dass sich Preise online leichter vergleichen lassen und dass es durchaus Vorzüge hat, sich schwere Waren liefern zu lassen, anstatt schwer bepackt durch Innenstädte zu laufen.

In der Folge muss der Einzelhandel umdisponieren – und zwar langfristig. Auch wenn es nach der Pandemie dennoch Bedarf an Läden für die Innenstädte geben wird, weil das Shopping vor Ort für zahlreiche Menschen zu den Luxusbedürfnissen zählt, führt an der Digitalisierung deshalb kein Weg vorbei.

Um bei diesem notwendigen Vorhaben erfolgreich zu sein, ist es bei der Umsetzung von Webprojekten und dem Online Marketing wichtig, auf Experten zu setzen und nicht etwa zu versuchen, die Herausforderung ohne fremde Hilfe bewältigen zu wollen.